Das Alignment der Montierung ist bereits nach drei Sternen so perfekt, dass angefahrene Objekte selbst bei etwas höherer Vergrößerung mittig im Okular stehen! Für das Alignment stellt man die Montierung anfangs nach Norden und das Teleskop mit Blick nach Westen anhand der Indexmarkierungen ein. Danach wählt man im STAR BOOK TEN einen sichtbaren Stern aus, der dann automatisch angefahren wird. Diesen justiert man dann über die Steuerungstasten am STAR BOOK TEN mittig im Okular ein und bestätigt über die "ALIGN" Funktion die korrekte Position des Sterns im Teleskop. Das wiederholt man für 2-3 weitere Sterne und diese Genauigkeit reicht bereits aus.
Im STAR BOOK TEN sind neben den Planten, Kometen usw. sämtliche M und NGC Objekte hinterlegt, so dass wenig Wünsche offen bleiben.
Man muss die Bedienung mit dem STAR BOOK TEN wirklich erlebt haben. Das Display ist auch in der Nacht extrem gut lesbar und die Helligkeit des Displays und der Tasten anpassbar. Am STAR BOOK TEN wählt man zwischen Montierungs- und Karten-Modus. Im Karten-Modus kann man über den Sternenhimmel wandern und per ENTER-Taste dann das jeweilige Objekt anfahren. Dabei kann auch eingestellt werden, bis zu welcher Größenklasse Sterne und weitere Objekte wie Galaxien/Nebel/Sternhaufen am Display angezeigt werden.
Ein Highlight für mich war bei der letzten Mondfinsternis, dass das STAR BOOK TEN die Phasen der Verfinsterung auf dem Mond-Icon darstellt! Irre, finde ich.
Natürlich lässt sich die Karte zoomen inkl. Anzeige von Messier oder NGC-Objekten.
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